Über mich | Stefanie Pötsch

Über mich

  Ich bringe Literatur dorthin, wo Menschen heute lesen.

 

  Schreiben begleitet mich länger, als ich es veröffentliche. Nicht als 

  geradliniger Weg, sondern als etwas, das immer wieder auftauchte, 

  sich veränderte und neue Formen suchte.

 

  Lange Zeit beschäftigte ich mich beruflich mit digitaler Transformation.  

  Mit Veränderungen, neuen Perspektiven und der Frage, wie Menschen 

  mit  Wandel umgehen. Heute stelle ich ähnliche Fragen auf andere Weise.

 

  Nicht in Konzepten oder Strategien.

 

  Sondern in Geschichten.

 

  Mich interessieren die Räume zwischen dem, was sichtbar ist, und dem, 

  was Menschen bewegt. Erinnerung, Nähe, Verlust, Aufbruch und die 

  kleinen Momente, in denen sich etwas verändert.

 

  Aus dieser Haltung heraus entstanden die Gedankenprotokolle – 

  ein digitales Literaturprojekt, das kurze Prosatexte, Beobachtungen 

  und Fragmente miteinander verbindet.

 

  Was zunächst wie ein Neuanfang wirkte, erwies sich mit der Zeit als 

  Fortsetzung. Denn Schreiben und Transformation haben mehr 

  gemeinsam, als es auf den ersten Blick scheint. 

 

  Beide beginnen mit Aufmerksamkeit. 

  Beide verlangen den Mut, unbekannte Türen zu öffnen. 

  Und beide führen oft an Orte, die man zu Beginn nicht geplant hatte.

 

  Heute veröffentliche ich Texte in Büchern und im digitalen Raum.

 

  Nicht als Gegensatz.

 

  Sondern als Verbindung.

 

  Denn Geschichten entstehen überall dort, 

  wo Menschen bereit sind, ihnen zu begegnen.

In Verbindung bleiben

Daten vergehen.


Bedeutung bleibt.


Struktur vergeht.


Geschichte bleibt.

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